Stimmungsbarometer in der EU
Das Stimmungsbarometer zur EU laut Frühjahrsumfrage 2006 gibt folgende Werte wieder:
► 39% (plus 4 PP) der ÖsterreicherInnen sehen „Vorteile“ in der EU-Mitgliedschaft (EU25:
54%, plus 2 PP). Österreich ist trotz des Anstieges EU-Schlusslicht. 43% denken nicht, dass Österreich
durch die Mitgliedschaft in der EU Vorteile hat. Die meisten Zurückweisungen von Vorteilen kommen von
Frauen ab 64 Jahren (54%, „ist nicht der Fall“) und 55- bis 64jährigen Männern (52%).
► Auffällig: 47% der 15- bis 24jährigen ÖsterreicherInnen sehen „Vorteile“ in der Mitgliedschaft (44%
der jungen Frauen, 51% der jungen Männer). Extrem schwach ist die Zustimmung in kleineren Städten
bis 50.000 EW (30%).
► 34% (plus 2 PP) der ÖsterreicherInnen sehen die EU-Mitgliedschaft als eine „gute Sache.“
(EU25 55%, plus 5 PP). Als eine „schlechte Sache“ wird sie von 24% (plus 2 PP, EU25 13%, minus 3 PP)
bewertet. 35% (minus 4 PP, EU25 28%, minus 2 PP) meinen, sie sei weder gut noch schlecht. Österreich
ist damit das Schlusslicht der EU. Es hat seit dem Vorjahr selbst die euroskeptischen Briten überholt.
Zum Vergleich: 77% der Iren halten sie für eine „gute Sache.“
► Auffällig: 51% der 15- bis 24jährigen ÖsterreicherInnen bewerten die Mitgliedschaft als „gute Sache“
(52% der jungen Frauen, 49% der jungen Männer). Extrem schwach ist die Zustimmung in kleineren
Städten bis 50.000 EW (25%).
► Die österreichischen Befragten assoziieren mit der EU abgesehen vom Euro (52%) auffällig
viele negative Seiten: Auf Platz zwei steht Arbeitslosigkeit (43%, plus 1 PP), gefolgt von der Freiheit,
überall in der EU zu leben, zu studieren und zu arbeiten (41%, minus 2 PP). Danach listen die
ÖsterreicherInnen weitere kritische Punkte wie Geldverschwendung (41%, konstant seit Herbst), mehr
Kriminalität (39%, minus 5 PP) und Bürokratie (32%). Die 15-bis 24jährigen ÖsterreicherInnen
allerdings legen eine weit positivere Liste von Assoziationen vor.
► 43% (plus 2 PP) der ÖsterreicherInnen vertrauen der EU(EU25: 48%, plus 3 PP). Österreich
liegt an Stelle 19. Eine relative Mehrheit von 45% der ÖsterreicherInnen vertraut der EU allerdings „eher
nicht“ (minus 4 PP). Männer vertrauen der EU eher (46%) als Frauen (40%). Am meisten Vertrauen
genießt die EU in Ungarn (70%).
► Auffällig: Selbst in den großen EU-Ländern liegt das Vertrauen unter dem EU-Schnitt. In Deutschland
und Frankreich vertrauen jeweils 41% der EU, in Großbritannien nur 31%.
► Kandidaten-Barometer: In den Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien vertrauen 68% bzw. 57%
der EU. Es folgen mit großem Abstand die Kandidaten Kroatien (38%) und Türkei (35%).
► 31% der ÖsterreicherInnen (plus 4 PP seit Frühjahr 2005) glauben, dass die Interessen
Österreichs in der EU gut berücksichtigt werden (EU25: 38%). Am ehesten denken das die 25- bis
39jährigen (42%) und hier wiederum besonders die Männer (46%). Generell denken Männer (36%) eher
als Frauen (26%), dass die EU Österreichs Interessen berücksichtigt. Am vehementesten
zurückgewiesen wird diese Idee in den Städten von 5.000 bis 50.000 EW (62%: „ist nicht der Fall“).
► Auffällig: Selbst in den großen EU-Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien denken
weniger als 40%, dass die jeweils nationalen Interessen in der EU gut berücksichtigt werden.
► 30% der ÖsterreicherInnen (plus 3 PP seit Herbst 2005) glauben, dass ihre Stimme innerhalb
der EU zählt (EU25: 36%); das sind also weniger als in den Kandidatenländern Türkei (38%) und
Kroatien (36%). Am stärksten überzeugt davon sind die Niederländer (54%). In Österreich denken
Männer (33%) eher als Frauen (28%), dass ihre Stimme in der EU zählt. In Wien weisen 63%—mehr als
in Restösterreich—die Idee zurück, dass ihre Stimme in der EU zählt.
54%, plus 2 PP). Österreich ist trotz des Anstieges EU-Schlusslicht. 43% denken nicht, dass Österreich
durch die Mitgliedschaft in der EU Vorteile hat. Die meisten Zurückweisungen von Vorteilen kommen von
Frauen ab 64 Jahren (54%, „ist nicht der Fall“) und 55- bis 64jährigen Männern (52%).
► Auffällig: 47% der 15- bis 24jährigen ÖsterreicherInnen sehen „Vorteile“ in der Mitgliedschaft (44%
der jungen Frauen, 51% der jungen Männer). Extrem schwach ist die Zustimmung in kleineren Städten
bis 50.000 EW (30%).
► 34% (plus 2 PP) der ÖsterreicherInnen sehen die EU-Mitgliedschaft als eine „gute Sache.“
(EU25 55%, plus 5 PP). Als eine „schlechte Sache“ wird sie von 24% (plus 2 PP, EU25 13%, minus 3 PP)
bewertet. 35% (minus 4 PP, EU25 28%, minus 2 PP) meinen, sie sei weder gut noch schlecht. Österreich
ist damit das Schlusslicht der EU. Es hat seit dem Vorjahr selbst die euroskeptischen Briten überholt.
Zum Vergleich: 77% der Iren halten sie für eine „gute Sache.“
► Auffällig: 51% der 15- bis 24jährigen ÖsterreicherInnen bewerten die Mitgliedschaft als „gute Sache“
(52% der jungen Frauen, 49% der jungen Männer). Extrem schwach ist die Zustimmung in kleineren
Städten bis 50.000 EW (25%).
► Die österreichischen Befragten assoziieren mit der EU abgesehen vom Euro (52%) auffällig
viele negative Seiten: Auf Platz zwei steht Arbeitslosigkeit (43%, plus 1 PP), gefolgt von der Freiheit,
überall in der EU zu leben, zu studieren und zu arbeiten (41%, minus 2 PP). Danach listen die
ÖsterreicherInnen weitere kritische Punkte wie Geldverschwendung (41%, konstant seit Herbst), mehr
Kriminalität (39%, minus 5 PP) und Bürokratie (32%). Die 15-bis 24jährigen ÖsterreicherInnen
allerdings legen eine weit positivere Liste von Assoziationen vor.
► 43% (plus 2 PP) der ÖsterreicherInnen vertrauen der EU(EU25: 48%, plus 3 PP). Österreich
liegt an Stelle 19. Eine relative Mehrheit von 45% der ÖsterreicherInnen vertraut der EU allerdings „eher
nicht“ (minus 4 PP). Männer vertrauen der EU eher (46%) als Frauen (40%). Am meisten Vertrauen
genießt die EU in Ungarn (70%).
► Auffällig: Selbst in den großen EU-Ländern liegt das Vertrauen unter dem EU-Schnitt. In Deutschland
und Frankreich vertrauen jeweils 41% der EU, in Großbritannien nur 31%.
► Kandidaten-Barometer: In den Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien vertrauen 68% bzw. 57%
der EU. Es folgen mit großem Abstand die Kandidaten Kroatien (38%) und Türkei (35%).
► 31% der ÖsterreicherInnen (plus 4 PP seit Frühjahr 2005) glauben, dass die Interessen
Österreichs in der EU gut berücksichtigt werden (EU25: 38%). Am ehesten denken das die 25- bis
39jährigen (42%) und hier wiederum besonders die Männer (46%). Generell denken Männer (36%) eher
als Frauen (26%), dass die EU Österreichs Interessen berücksichtigt. Am vehementesten
zurückgewiesen wird diese Idee in den Städten von 5.000 bis 50.000 EW (62%: „ist nicht der Fall“).
► Auffällig: Selbst in den großen EU-Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien denken
weniger als 40%, dass die jeweils nationalen Interessen in der EU gut berücksichtigt werden.
► 30% der ÖsterreicherInnen (plus 3 PP seit Herbst 2005) glauben, dass ihre Stimme innerhalb
der EU zählt (EU25: 36%); das sind also weniger als in den Kandidatenländern Türkei (38%) und
Kroatien (36%). Am stärksten überzeugt davon sind die Niederländer (54%). In Österreich denken
Männer (33%) eher als Frauen (28%), dass ihre Stimme in der EU zählt. In Wien weisen 63%—mehr als
in Restösterreich—die Idee zurück, dass ihre Stimme in der EU zählt.
Quelle: Europäische Kommission, Public Opinion

