Pressekommentar und Reaktionen
Ernst Heim am Mittwoch, 06.12.06 um 14:01
"Untergang erwünscht ?
Wenn die realen Gestaltungsmöglichkeiten der Bundesregierung - inkl. neun Landesregierungen - hauptsächlich im Ausland bestehen, dann haben sich diese selbst erledigt. Sie sind also in naher Zukunft überflüssig. Die NS-Propaganda "Ein Volk – ein Reich – ein Führer" feiert in der EU zunächst ihre Wiederkunft. Dieser Wahnsinn und die Missachtung natürlicher Prinzipien wie Subsidiarität führt zwangsläufig zum Untergang des Abendlandes."
karl staudinger am Donnerstag, 07.12.06 um 21:40
"Re: Untergang erwünscht ? ... ist das ihr ernst?
sg herr heim, das ist doch nicht ihr ernst. in europa mitmischen zu können ist doch eine wesentlich bessere perspektive als im krähwinkel herumzuwurschteln. das eigenbrötlerische herumsumpern hört sich auf (oder besser: könnte sich eigentlich aufhören), aber davon geht das abendland nicht unter. mfg staudinger"
Ernst Heim: "Lieber Karl Staudinger, ...
Ja, mir ist "total ernst". Wenn die europäische Wehrmacht auf Befehl einer "Kommission in Brüssel" in den nächsten Weltkrieg zieht, wäre mancher junge Mann froh, er könnte seine "eigenen Brötchern" in der Heimat zB auch in Krähwinkel verzehren und dabei ein wenig "herumwuschteln".
"Hochmut kommt vor dem Fall !" Wollen Sie unbedingt ein Irrlehrer sein?
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Heim
wiki.comanitas.com"
Karl Staudinger: "lieber herr heim, danke für ihr mail - und ihre ernsthafte antwort auf meinen etwas flapsigen stil.
inhaltlich muss ich allerdings wirklich dagegenhalten: klappen wir nicht die ohren herunter und tun wir nicht so, als würd uns die welt nichts angehen.
wenn wir nicht wollen, dass es krieg gibt - um in ihrem beispiel zu bleiben - dann ist die europäische union das beste und wichtigste instrument, ihn zu verhindern. freilich können wir die zukunft nie mit gewissheit im voraus kennen, aber was den krieg anlangt, bietet uns europa eine konkrete erfahrung an, auf die man doch eigentlich vertrauen können sollte (wenn erfahrung für sie etwas zählt): vergessen sie nicht, dass es in den letzten 100 jahren zwei weltkriege gegeben hat, zwischen den staaten der eu seit ihrer gründung keinen mehr. messen sie diesem umstand in ihren friedenspolitischen überlegungen gar keine bedeutung zu?
ich finde nicht, dass die europäische union besonders gut funktioniert, allerdings finde ich sie ein sehr gutes instrument, um in einer welt der vielfältigen globalen einflüsse unsere lebensverhältnisse zu gestalten.
mit freundlichen Grüßen
Karl Staudinger"

